STATEMENT von Kornelia Kaminski : HÄNDE WEG VON UNSEREN KINDERN

Kinder und Jugendliche, das war relativ schnell im Verlauf der Pandemie klar, haben ein verschwindend geringes Risiko schwer an Covid 19 zu erkranken. Sie waren zudem zu keinem Zeitpunkt Treiber des Infektionsgeschehens: als Infektionsherde gerieten Pflegeheime, Betriebe und Gaststätten ins Visier der Öffentlichkeit, nicht aber Schulen und Kindergärten.

Trotzdem wurden Schulen monatelang geschlossen, Kinder gezwungen zu Hause zu bleiben und von ihren Freunden isoliert. Die Folgen sind dramatisch, wobei Lernrückstände noch das kleinste Problem sind – die Kinder- und Jugendpsychiatrien sprechen von einem nie dagewesenen Anstieg der seelisch erkrankten Kinder, von Spielsucht, Adipositas und Depressionen.

Gegen diese Folgen der Pandemie kann man nicht impfen. Und sie sollten nicht missbraucht werden, um durch eine 2G Regel Kinder zur Impfung zu zwingen.

Vielmehr sollten wir endlich verstehen, dass die Impfung gegen das Coronavirus nur dem Selbstschutz dienen kann. Längst wissen wir, dass durch die Impfung keine sterile Immunität aufgebaut wird: jeder Geimpfte kann nach wie vor andere anstecken, wenn er selbst infiziert ist. Eine Herdenimmunität werden wir daher nie erreichen, wie die gescheiterten Versuche aus Israel, Australien und Neuseeland drastisch vor Augen führen.

Wir müssen daher endlich zu der Haltung zurückkehren, die wir noch vor einem Jahr hatten: diejenigen schützen, die ein hohes Risiko haben ernsthaft an Covid 19 zu erkranken. Und nicht die Schwächsten gefährden, für die eine Impfung keinerlei Nutzen hat. Die aber noch viele Lebensjahre vor sich haben, und denen wir zum heutigen Zeitpunkt nichts, absolut gar nichts sagen können über mögliche Langzeitfolgen der Impfung